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Herzlich Willkommen in Leidersbach!

Blick auf Leidersbach
Blick auf Leidersbach
Herrliche Lage
Herrliche Lage
Viel Grün für gute Lebensqualität
Viel Grün für gute Lebensqualität
Ein idyllischer Wohnort
Ein idyllischer Wohnort
Leidersbacher Kirche
Leidersbacher Kirche
Kletterpark in Leidersbach
Kletterpark in Leidersbach
Freizeitanlage in Roßbach
Freizeitanlage in Roßbach

Die früher selbstständigen Gemeinden Ebersbach, Leidersbach, Rossbach und Volkersbrunn wurden am 01.01.1972 zur neuen Einheitsgemeinde Leidersbach zusammengeschlossen und ist mit ca. 5.000 Einwohnern überschaubar geblieben. Ganz entscheidend wurde die Gemeinde durch die Bekleidungsindustrie geprägt, die auch heute noch das Ortsbild dominiert.

Die "Leidersbacher" sind gastfreundlich und lebensfroh, was auch durch die Tatsache unterstrichen wird, dass die Gastronomie in unserer Gemeinde einen ausgezeichneten Ruf genießt. Durch etwa 50 Vereine kommt selbstverständlich auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Es werden vielfältige Aktivitäten geboten und viele Feste gefeiert.

Unser Rathaus liegt im Zentrum aller Ortsteile und unsere Verwaltung hat jederzeit ein offenes Ohr für Ihre Wünsche und Anliegen. Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Wörl
1. Bürgermeister

 

KONTAKTDATEN

1. Bürgermeister Fritz Wörl
Hauptstraße 123
63849 Leidersbach
Tel.: 06028 9741-13
Fax: 06092 9741-513
E-Mail schreiben

Wappen

Wappen der Gemeinde Leidersbach

Blasonierung: 
Durch silbernen Wellenbalken geteilt von Grün und Rot; oben drei silberne Leisten, überdeckt von einer geöffneten silbernen Schere, unten ein sechsspeichiges silbernes Rad.

Wappengeschichte: 
Die Entstehung bzw. Benennung der die Gemeinde Leidersbach bildenden 4 Ortschaften mit ihren heutigen Namen erfolgte während der Zeit der Karolinger. Die Orte Leidersbach und Ebersbach kamen wahrscheinlich bereits 982/83 mit der Unterstellung des Aschaffenburger Stifts St. Peter und Alexander unter die Mainzer Oberherrschaft an das Kurfürstentum Mainz. Die Orte Roßbach und Volkersbrunn gelangten spätestens im 13. Jahrhundert unter die Mainzer Herrschaft. Somit waren die die Gemeinde Leidersbach bildenden Orte über viele Jahrhunderte hinweg, nämlich bis zur Liquidierung des Kurmainzer Staates im Jahre 1810 dem Kurfürstentum Mainz zugehörig.

Der silberne Wellenbalken symbolisiert den geschwungenen Lauf von Bächen durch alle Ortsteile der Gemeinde Leidersbach. Beim Seßhaftwerden der Menschen war zu allen Zeiten die Möglichkeit des Wasserbezugs eine unabdingbare Voraussetzung. So entstanden auch die 4 Ortschaften der Gemeinde Leidersbach entlang ihrer Bäche.

Die Namen aller Dörfer der Gemeinde Leidersbach zeigen ihre „Bach“-bezogenheit bereites in ihren Ortsnamen. Bereits 1349 wird für Leidersbach eine Mühle nachgewiesen. Vor dem 30-jährigen Krieg waren in Leidersbach bereits drei Mühlen vorhanden. Obgleich die Bäche  ihre Bedeutung zur Wasserversorgung und als Wasserkraft verloren haben, stellen sie nach wie vor einen, die gesamte Landschaft der Gesamtgemeinde Leidersbach, prägenden Faktor dar.

Die vier Grünstreifen symbolisieren die vier die Gemeinde bildenden Ortsteile. Die drei Silberstreifen, welche die Grünstreifen durchbrechen, symbolisieren die Streifengütereinteilung der Ackerfluren in den einzelnen Ortsteilen.

Wann die Ackerfluren geordnet wurden, ist nicht bekannt. Die heutige Flureinteilung in Streifen- bzw. Blockhufengüter deutet auf fränkische Lehensvergabe hin. Schon unter Konrad II. (1024 – 1039) wurden die Lehen für erblich erklärt. Aus der Lehensbewirtschaftung über Generationen hinweg entwickelte sich der heutige Eigentumsbegriff des Grundstücksbesitzers; aus seiner vormaligen Naturalabgabepflicht gegenüber dem Lehensherrn ist letztlich die heutige Grundsteuer geworden.

Die heutige Flureinteilung blieb seit dem 30-jährigen Krieg weitgehend unverändert. Die heutigen Gutsbezeichnungen sind die Namen der Grundstückseigentümer um die Jahrhundertwende 1800. Die Einteilung der Gemeindefluren in Streifengüter stellt ein wesentliches Charakteristikum aller Orte der Gemeinde Leidersbach dar.

Die die Grün- und Silberstreifen überdeckende Schere symbolisiert die Konfektionsschneiderei. Hierbei ist der Namen des Mannes zu nennen, dem Leidersbach seine führende Stellung in der Konfektionsschneiderei und in der Bekleidungsindustrie verdanken dürfte. Es war dies Johann Wolf, geb. am 26.11.1825. Er erlernte das Schneiderhandwerk. Von seiner Wanderschaft her war er mit Johann Desch, Aschaffenburg, befreundet. Von ihm ließ er sich im Jahre 1875 überreden, neben seiner Maßschneiderei auch Konfektionskleidung zu fertigen. Außer Familienangehörigen und Verwandten erlernten etwa ein Dutzend Leidersbacher bei Johann Wolf das Schneiderhandwerk. Als Johann Wolf 1912 verstarb, waren bereits mehr als 100 Konfektionsschneider in Heimarbeit in Leidersbch tätig. Diese Entwicklung übertrug sich auf die anderen Ortsteile der Gemeinde Leidersbach. Mit dem Entstehen eigener Kleiderfabriken wurde die Heimarbeit Zug um Zug durch fabrikationsmäßige Fertigung in den Betrieben abgelöst. Die Konfektionsschneiderei ist zwischenzeitlich zur Bekleidungsindustrie geworden; sie stellt den Haupterwerb in der Gemeinde Leidersbach dar.