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Gemeinsames Flächen- & Leerstandsmanagement

Mit dem demographischen Wandel gehen einschlägige Bevölkerungsverluste einher. Insbesondere der ländliche Raum ist davon betroffen. Viele junge Menschen verlassen ihre Heimatdörfer zu Studien- und Ausbildungszwecken und kehren anschließend nur noch in kleiner Zahl zurück. Gleichzeitig ist die Geburtenzahl stetig rückläufig. Für ländliche Regionen heißt das: Weniger und durchschnittlich ältere Einwohner. Eine Folge ist eine steigende Zahl an Gebäuden, die nur noch teilweise oder gar nicht mehr genutzt werden und zusehends verfallen. Das Ortsbild leidet aber nich nur unter den Leerständen, sondern auch unter brachliegenden, unbebauten Grundstücken, die keiner Nutzung unterliegen.

Vor dem Hintergrund des Leitziels "Innen- vor Außenentwicklung" haben sich die Allianzgemeinden zu einem gemeinsamen Flächen- und Leerstandsmanagement entschlossen. In diesem System wurden alle leerstehenden Gebäude, Baulücken in den Ortskernen und freie Bauplätze in den Baugebieten digital erfasst. Im nächsten Schritt sollen die freien Grundstücke und Gebäude auch gemeinsam vermarktet werden. Die Allianz plant ebenfalls in verschiedenen Gemeinden ein Förderprogramm zur Wiedernutzung von Leerständen in den Altortbereichen einzuführen. In der Gemeinde Leidersbach kommt eine solche Förderrichtlinie bereits seit einigen Jahren zur Anwendung.