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Evaluierungs-Workshop der SpessartKraft

Schon im Januar 2021 feierte die SpessartKraft ihr 7-jähriges Bestehen, in diesem Monat endet nun offiziell die zweite Förderperiode zur Umsetzungsbegleitung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken; eine weitere, 5-jährige Förderperiode wird sich anschließen. Anlässlich dieses formalen Einschnitts ist es für die Kommunen Dammbach, Eschau, Heimbuchenthal, Leidersbach, Mespelbrunn, Mönchberg, Röllbach, Rothenbuch und Weibersbrunn an der Zeit eine vorläufige Bilanz ihrer interkommunalen Zusammenarbeit zu ziehen.


Der zweitätige Workshop am vergangenen Wochenende stellt den Auftakt einer mehrstufigen Evaluierung der Allianzarbeit dar. Zwei Moderatoren der Schule für Dorf- und Flurentwicklung Klosterlangheim, Stefanie Dümig und Sebastian Schneider, führten die insgesamt 27 Teilnehmer/innen durch das Programm. Am Seminar nahmen alle 1. Bürgermeister/innen der neun Kommunen sowie weitere Vertreter/innen aus den örtlichen Ratsgremien, einige Verwaltungs-mitarbeiter/innen, mit Markus Höfling ein Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken und die beiden Allianzmanagerinnen teil. Auf der Tagesordnung standen neben einer Rückschau auf die bereits bearbeiteten und umgesetzten Projekte auch eine kritische und konstruktive Betrachtung der vorhandenen Organisationsstruktur sowie der Arbeit der beteiligten Vereinsorgane (Lenkungsgruppe, Arbeitsgruppen, Allianzmanagement). Im Zuge dessen wurden Optimierungsvorschläge erarbeitet und ein Aktionsplan für die kommenden Monate erstellt.


Ein weiterer wichtiger Inhalt der Tagung war die gemeinsame Erarbeitung der Handlungs-schwerpunkte für die kommenden Jahre. Die Beteiligten sehen insbesondere das Themenfeld medizinische Versorgung im Allianzgebiet als große Herausforderung. Angesichts der aktuellen medizinischen Versorgungslage sowie dem recht hohen Altersdurchschnitt der praktizierenden Hausärzte in den Allianzkommunen besteht hier zweifelsohne Handlungsbedarf. Auch die Themenfelder Verwaltungskooperation und Bauhofzusammenarbeit wollen die SpessartKraft-Kommunen in Zukunft noch intensiver bearbeiten. Selbstverständlich gehören auch die Bereiche Ortsentwicklung, Energie, Nachhaltigkeit und Dorfleben weiterhin zu den Handlungsfeldern der SpessartKraft.


Der gesamte Prozess der Evaluierung, die Aktualisierung der gemeinsamen Ziele sowie die Erarbeitung konkreter Projekte zur Erreichung dieser wird noch einige Monate dauern. Da der Fördergeber, das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken, einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt hat, kann die Allianzarbeit bis dahin jedoch lückenlos und wie gehabt mithilfe von Fördermitteln weitergehen.